Buchhandlung für ausgesuchte Literatur Ulrich Klinger Seit über 20 Jahren Ihre Buchhandlung im Veedel
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Das politische Buch

Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden

(Rosa Luxemburg 1871 - 1919)

"Armut im Alter"

Probleme und Perspektiven der sozialen Sicherung

Hrsg. v. Christoph Butterwegge, Gerd Bosbach u. Matthias W. Birkwald

Verlag: Campus Verlag

Kartoniert, 280 S., € 19,99

 

Würdig altern eine Frage der richtigen Politik. Altersarmut ist ein Problem, das häufig mit der Alterung unserer Gesellschaft in Verbindung gebracht wird. Die drohende Verarmung von Millionen älteren Menschen in Deutschland ist aber vor allem auf sinkende Reallöhne, den expansiven Niedriglohnsektor, entsprechende Reformen des Arbeitsmarktes und eine falsche Rentenpolitik zurückzuführen: Mit der Riester-Reform und weiteren Maßnahmen (Aussetzung der jährlichen Rentenanpassung, Beendigung der Beitragszahlungen für Langzeitarbeitslose usw.) wurde das für den Sozialstaat grundlegende Prinzip der Lebensstandardsicherung in der Rentenversicherung aufgegeben.

 

Absehbare Folgen sind eine noch stärkere Polarisierung der Gesellschaft in Arm und Reich sowie eine "Reseniorisierung" der Armut. In diesem Band geben Expertinnen und Experten erstmals einen Überblick über die aktuellen Risiken, Erscheinungsformen und Ursachen von Altersarmut in Deutschland. Darüber hinaus diskutieren sie ein ganzes Bündel möglicher Maßnahmen für eine gerechte und solidarische Alterssicherung.

 

Dieses Buch ist 2012 erschienen, aber heute so aktuell wie eh und je!

Der Herausgeber: Matthias W. Birkwald

 

(* 28. September 1961 in Münster). Seit Oktober 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages (DIE LINKE), Kölner Abgeordneter und rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion.

 

Weitere Infos: http://www.matthias-w-birkwald.de 

"Die Zahlentrickser"

Das Märchen von den aussterbenden Deutschen und andere Statistiklügen

Bosbach, Gerd , Korff, Jens J.

Verlag: Heyne (2017)

Kartoniert, 272 S., m. 30 Abb, € 19,99

 

Zahlen Reiche die meisten Steuern? Ist ein Porsche Cayenne umweltfreundlicher als ein Smart? Gibt es wirklich einen demografisch bedingten Ärztemangel?
 
Statistiken erwecken den Eindruck von Objektivität und Exaktheit, dabei lässt sich mit ihnen alles und zugleich das Gegenteil beweisen.
 
Die Autoren decken auf, wie wir täglich von Führungskräften aus Wirtschaft und Politik hintergangen und manipuliert werden, wie Grafiken verfälscht, Stichproben vorsortiert, relative und absolute Zahlen gegeneinander ausgespielt und Ursache und Wirkung vertauscht werden.
 
Ein Buch für alle, die sich nichts mehr vormachen lassen - verständlich, pointiert und unterhaltsam.
 
Nur zu empfehlen!  Uli Klinger 03.06.2017

Der Autor: Bosbach, Gerd

 

Prof. Dr. Gerd Bosbach, geb. 1953, lehrt Statistik, Mathematik und Empirie an der Fachhochschule Koblenz, Standort Remagen. Tiefen Einblick in die amtliche Statistik und den Umgang der Politik mit diesen Daten erhielt er bei seiner langjährigen Tätigkeit im Statistischen Bundesamt. Er hat bereits zahlreiche Beiträge zu den Themen Bevölkerungsentwicklung, Gesundheitsfinanzierung und Statistikmissbrauch veröffentlicht.

Andrej Holm

"Mietenwahnsinn"

Knaur, Taschenbuch, € 7,00

 

"Studenten hausen in Turnhallen, Rentner müssen nach vierzig Jahren ihre Wohnung im neuen In-Viertel aufgeben und Alleinerziehende mit Hund sollten lieber gleich auswandern. Die Mieten steigen exorbitant, und das nicht nur in den Großstädten.

Andrej Holm zeigt, wie der Staat in der Wohnungspolitik systematisch versagt hat, indem er jahrzehntelang mit der Immobilienwirtschaft gemeinsame Sache gemacht hat - statt langfristig für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen."

 

Ein Sachbuch, das unterhaltsam geschrieben ist und Fakten vermittelt!!! Uli Klinger 05/2017

Andrej Holm (* 8. Oktober 1970 in Leipzig) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler mit den Themenschwerpunkten Stadterneuerung, Gentrifizierung und Wohnungspolitik.

 

Er war 2016/17 kurzzeitig Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen der rot-rot-grünen Landesregierung von Berlin.

Canetti, Elias

"Masse und Macht"

Tb., 584 S., € 14,95

Heute aktueller denn je!!!

Dieses Buch sollten Sie unbedingt lesen, um die heutigen faschistischen und rechtspopulistischen Erscheinungsformen von AfD bis Trump besser zu verstehen.

U. Klinger 04.02.2014

 

"Masse und Macht" ist das 1960 erschienenes Hauptwerk des späteren Literaturnobelpreisträgers Elias Canetti. Es versucht, die Dynamik von Menschenmassen zu beschreiben und zu analysieren und der Frage auf den Grund zu gehen, warum und in welchen Situationen Menschenmassen einzelnen Befehlshabern gehorchen oder Anführern folgen.

Es beginnt mit der Behauptung: „Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes. […] Es ist die Masse allein, in der der Mensch von seiner Berührungsfurcht erlöst werden kann.“[1] Diese Sätze kann man so lesen, dass der Mensch von Natur aus kein soziales Wesen sei. Nicht Empathie charakterisiere den Menschen, sondern die Furcht vor der Berührung anderer Menschen. Befinde sich der Mensch in der Öffentlichkeit, verlangten zufällige Berührungen mit anderen Menschen nach einer Entschuldigung. Stehe der Mensch im Aufzug, dränge er sich in eine Ecke, um nicht in Kontakt mit den Anderen zu geraten. Und das Einschließen in die Häuser sei nichts anderes als ein Versuch des Menschen, sich dem bedrohlichen Fremden in der Welt zu entziehen.

Einzig in der Masse, diesem von „Affekten“ geleiteten Gebilde, verliere der Mensch seine Furcht vor der Berührung, könne es zu einem Zustand der „Entladung“ kommen, zu dem Moment, an dem alle „ihre Verschiedenheiten loswerden und sich als gleiche fühlen“. Der Verlust jeder Individualität werde dabei als befreiender Akt betrachtet, da der Einzelne nicht mehr alleine der chaotischen Welt gegenüber stehe. Jetzt, da sich alle gleich fühlten, sei die Furcht vor dem Fremden innerhalb der Masse zwar aufgehoben, doch das Andersartige der Welt da draußen werde der Masse umso deutlicher bewusst. Das Andersartige gefährde das „Überleben“ der Masse, da es Alternativen zu dem Zustand der Gleichheit aufzeige. Und so sei die auffälligste Eigenschaft einer Masse die „Zerstörungssucht“. Um ihr eigenes Überleben zu sichern, wolle sie das Andere vernichten.

Elias Canetti, 1905 in Rousse (Rustschuk)/Bulgarien geboren, studierte nach Aufenthalten in England und Frankfurt Naturwissenschaften in Wien und schrieb seinen großen Roman »Die Blendung«. 1938 musste er Österreich verlassen und emigrierte mit seiner Frau Veza nach England, wo sein soziologisches Hauptwerk »Masse und Macht« entstand. Seit den späten 60er Jahren lebte er in London und Zürich, wo er 1994 starb.

Elias Canetti erhielt 1981 den Nobelpreis für Literatur.

Ströbele
von Stefan Reinecke
Gebunden, 464 S. m. 49 Abb., € 24,00

 

 

 

 

Ströbele schiebt sein Fahrrad noch immer auf jeder zweiten Demonstration in Berlin. Er trägt noch immer Jeans und roten Schal. Er agitierte entschlossen gegen das Ja der Grünen zu Kriegseinsätzen der Bundeswehr. Er ist der letzte aktive Achtundsechziger in der Politik.

Er hat sich, anders als Otto Schily und Joschka Fischer, nicht verändert. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Ströbele ist komplexer, widersprüchlicher als sein Image. Er raucht und trinkt nicht - und fehlt bei keiner Demo für die Legalisierung von Cannabis. Er gilt als gesinnungsfester Traditionslinker und hat sich stets machtbewusst in der politischen Arena behauptet. Ströbele hält eisern am linken Antinationalismus fest - und ist in vielem selbst deutsch: willensstark, diszipliniert, traditionsbewusst.

Er steht noch immer für außerparlamentarischen Protest - und lässt sich als Parlamentarier an Pflichterfüllung kaum übertreffen. Reinecke verwebt den weithin unbekannten privaten Lebenslauf von Hans-Christian Ströbele mit bundesdeutscher Zeitgeschichte und zeigt: Es ist möglich, Politiker zu sein, ohne sich den Zwängen des Betriebes zu beugen.

http://www.taz.de/Stroebele-und-die-taz/!5290806/

"Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört"

Die Flüchtlingsbewegungen nach Europa verweisen auf ein grundlegendes Problem, nämlich auf die Ungerechtigkeit unserer Weltwirtschaftsordnung.
Katja Kipping beschreibt prägnant und eindeutig Fluchtursachen und plädiert für ein Europa der Einwanderung.

Die täglich hier ankommenden Geflüchteten fallen in die bis dato vermeintlich heile Welt des Merkel'schen Biedermeiers. Sie führen uns unsere Mitverantwortung am Zustand dieser Welt vor Augen. Ihre Botschaft lautet: So wie wir wirtschaften und handeln, wie wir arbeiten, konsumieren und Politik machen - so kann es nicht weitergehen. Katja Kipping, Vorsitzende der linken und Sozialpolitikerin, beschreibt unsere Mitverantwortung an der aktuellen Situation und wie wir dem zunehmenden Rassismus begegnen sollten. Sie sagt, was jetzt konkret hier bei uns zu tun ist und zeigt, wie Europa gestärkt, solidarischer und offener aus den jetzigen Herausforderungen hervorgehen kann.

"Und das ist erst der Anfang"
Deutschland und die Flüchtlinge.
Kartoniert, Hrsg. v. Anja Reschke . 336 S., € 12,99

 

 

 

 

60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Ein kleiner Prozentsatz davon macht sich auf den gefährlichen Weg nach Europa. Sie kommen aus Syrien, Eritrea, dem Irak, vom Balkan. Sie kommen aus verwüsteten Ländern, aus armen Ländern, und viele werden bleiben. Wohin sollten sie zurück?
Experten und Expertinnen informieren in diesem Buch über Fluchtursachen, die Wege der Flüchtlinge, die Situation in Deutschland und diskutieren die dringlichsten Fragen: Warum kommen gerade jetzt so viele Flüchtlinge? Wie verändern sie dieses Land? Wie muss Europa auf die Herausforderung reagieren? Der Band gibt Orientierung und Hintergrundwissen zu einer Entwicklung, die wie keine andere die Politik und das Leben im 21. Jahrhundert prägen wird.

Mit Beiträgen von: Mohamed Amjahid, Stefan Buchen, Daniela Dahn, Pauline Endres de Oliveira, Naika Foroutan, Patrick Gensing, Gabriele Gillen, Kristin Helberg, Saskia Hödl, Jawad, Hasnain Kazim, Martin Lilkendey, Harald Löhlein, Norbert Mappes-Niediek, Peter Müller, Herfried Münkler, Bahman Nirumand, Jochen Oltmer, Bernd Parusel, Maximilian Popp, Heribert Prantl, Dusan Reljic, Anja Reschke, Simone Schmollack, Thomas Straubhaar und Ingo Werth.

Für jedes verkaufte Buch geht ein Euro an die Flüchtlingshilfe.

Kommen Sie vorbei!

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